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Fürstengarten

Am 24.11.1934 wurde der Fürstengarten schließlich von der Gemeinde Donaustauf erworben. Anfang der 50er Jahre nahm sich dann der örtliche Heimat- und Fremdenverkehrsverein des Fürstengartens an. Ziel war es einen Gemeindepark sowohl für Fremde als auch für die eigene Bevölke rung zu schaffen. Dazu wurden weitere neue Wege im Fürstengarten an gelegt und befestigt. Aus dem übernommenen Wildgarten des fürstlichen Hauses wurde wieder eine gepflegte Grünanlage in der Ortsmitte. In den 8 Jahren wurde die Pflege des Parks von der Gemeinde übernommen.

Die wesentliche Verbreiterung des Donaubettes und der Hochwasserschutz führten zu einer völligen Umgestaltung des Landschaftsbildes. Donaustauf war der Schwerpunkt der Auseinandersetzungen, denn hier wurden die Belange der Landschaft und des Naturschutzes beson ders stark berührt. Donaustauf war und ist ein ökologisch und kultur-historisch sehr sensibler Landschafts bereich und die Vorstellungen der Fachleute der Vorhabensträger, der Landwirte, der Naturschützer, der Kunsthistoriker oder der Gemeinde lagen weit auseinander. Schließlich dauerte das Planfeststellungsverfahren zehn Jahre!

Das sich heute darbietende Landschaftsbild ist das Ergebnis eines müh sam erarbeiteten Kompromisses. Die ländliche Neuordnung Donaustauf wurde vom Landwirtschaftsministerium für die ,‚hervorragende Milderung landeskultureller Schäden in Folge des Donauausbaues“ mit einem Staatspreis ausgezeichnet.

Dampfstraßenbahn von Stadtamhof bis Donaustauf Gemeinde Sulzbach a. d. Donau