Chinesische Turm
Im Jahre 1999 wurde das „Donaustaufer Ensemble“ mit der Rückführung des Chinesischen Turmes um ein weiteres Bau- und Kulturdenkmal bereichert. Im Einweihungsjahr der Walhalla 1842 erbaute Fürst Karl Alexander von Thurn und Taxis in seinem Schlossgarten in Donaustauf einen Chinesischen Turm und nutzte ihn bis zum Marktbrand im Jahre 1880 als Tee- und Musikpavillon. Der unversehrt gebliebene Chinesische Turm wurde 1902 in die neue fürstliche Sommerresidenz nach Schloss Prüfening in Regensburg transferiert. Im Jahre 1998 gründete sich ein Förderverein mit dem Ziel, den Chinesischen Turm wieder an seinen historischen Standort zurückzubringen und ihn dort zu restaurieren. Für die Restaurierung der original chinesischen Bemalung konnten eigens Künstler aus dem Kaiserpalast in Peking gewonnen werden. Die Wiedereröffnung fand im September 1999 statt. In der Turmsaison von Mai bis Oktober finden seitdem regelmäßig heimatgeschichtliche Ausstellungen und gesellschaftliche Empfänge statt.